Wahlprogramm der WWB Drucken

Wir haben viele Ideen, wie unser Dorf und unsere Stadt noch schöner und lebenswerter gemacht werden können. Es lohnt sich also, die WWB und Die Unabhängigen für Burgwedel zu wählen. Unsere Politik ist sachorientiert und ideologiefrei und wird nicht von Partei- und Interessen Einzelner sondern vom gesunden Menschenverstand geleitet.

 

Wahlprogramm für unser Dorf
(WWB wählen!!)

Wir wollen im Dorfzentrum einkaufen und nicht außerhalb des Dorfes auf der „Grünen Wiese“. Deshalb muss eine vorausschauende Planung für die Gestaltung des Dorfzentrums angepackt werden (Verbesserung der Einkaufsmöglichkeiten, Schaffung von Parkplätzen). Es ist spät aber noch nicht zu spät!

Wettmar ist u.a. wegen seiner Tallage ein beliebter Wohnort. Durch schleichende Überbauung der Hänge verliert es aber zunehmend an Reiz (Mühlenberg, Thönser Str. etc.). Daher Schluss mit der Überbauung der Hanglagen! Unterschutzstellung bestimmter Teile unseres Dorfes (z. B. freier Blick auf die Bockwindmühle, ungestörter Blick vom Schelpberg aus auf unser Dorf)! Es muss ein mit den Bürgern abgestimmter städtebaulicher Rahmenplan für die weitere Ausdehnung der Wohnbebauung in Wettmar entwickelt werden.

Die Schäden im Dorf durch Überflutungen bei Starkregen nehmen von Jahr zu Jahr zu (z.B. Grundschule). Das Problem muss endlich an der Wurzel angepackt werden

Auch Wettmar hat eine Begegnungsstätte/ ein Kulturzentrums verdient.

Das Freizeitangebot für Jugendliche in unserm Dorf ist einseitig. Organisierte Angebote sind Dank unserer Vereine und privater Initiativen vorbildlich vorhanden. Es fehlen aber an Einrichtungen, in denen Jugendliche selbstbestimmt ihren Neigungen nachgehen können (Bolzplätze, Skaterbahnen, Anlagen für Mountainbiker etc.)

Noch hat Wettmar einen Schatz an alten Bäumen. Es werden aber von Jahr zu Jahr weniger, da die Grundstückseigentümer mit der Pflege finanziell überfordert sind. Wir möchten, dass ein Baumkataster durchgeführt wird, in dem alle das Dorfbild prägenden Bäume erfasst werden. Sie werden unter Schutz gestellt und durch die Stadt gepflegt.

Die Grünanlagen unseres Dorfes sind z. T. in einem verbesserungswürdigen Zustand. Hier muss für Abhilfe gesorgt werden

Der „Lebendige Adventskalender“ hat sich in Wettmar etabliert und wird von Jahr zu Jahr beliebter. Deswegen werden wir ihn gerne weiter unterstützen.

 

Wahlprogramm für unsere Stadt
(Die Unabhängigen für Burgwedel wählen!!)

Die Burgwedeler Konsenspolitik muss beendet werden! Sie dient nur dazu, die Herrschaft einer Partei zu zementieren und degradiert die Sitzungen der Ausschüsse und des Rates der Stadt zu reinen Akklamationsveranstaltungen.
Wir wollen eine echte Opposition (aber keine „Dagegen-Partei“) sein!

Bürgernähe praktizieren, Transparenz schaffen

Wir setzen uns für die live-Übertragung öffentlicher Rats- und Ausschusssitzungen im Internet ein, sodass jeder Bürger mit Internetzugang die Sitzungen von zu Hause aus verfolgen kann.

Wir möchten, dass größere Projekte der Stadt bereits im Vorfeld der Planung mit den Bürgern diskutiert werden

Wir regen Bürgerbefragungen zu kontroversen städtischen Vorhaben an

Wir fordern: Die Bürgerfragestunden sollten an den Beginn der Rats- und Ausschusssitzungen gelegt werden, damit Bürgeranregungen berücksichtigt werden können

Finanzpolitik

Wir treten für eine strikte Beibehaltung der bisherigen Finanzpolitik der Stadt ein

Wir sind für eine gerechtere Verteilung der Investitionsmittel in Burgwedel

Umwelt, Freizeit, Energie

Unsere Dorfzentren veröden zunehmend. Dem wollen wir entgegenwirken (z.B. durch den Erwerb von Flächen für Parkplätze, Einzelhandel und Gastronomie durch die Stadt). Die Entwicklung muss durch vorausschauende Planung gesteuert werden!

Wir begrüßen die Initiative zur Einrichtung eines Frischemarktes für Fuhrberg. Die Stadt Burgwedel sollte die Initiative tatkräftig unterstützen.

Viele Burgwedeler zieht es an warmen Tagen an den Altwarmbüchener, den Kirchhorster See oder nach Langenhagen. Dabei haben wir auf unserem Gemeindegebiet mehrere Sandabbaue in schöner Umgebung. Wir setzen uns für die Errichtung einer Freizeitanlage an einem der Kiesteiche in Engensen oder Thönse ein

Es gibt auf dem Gemeindegebiet noch viele Alleen, die sich aber in zunehmendem Maße lichten. Gefällte oder vom Sturm entwurzelte Bäume sollten ersetzt werden. Wir setzen uns für den Erhalt der landschaftsprägenden Alleen ein

Der Rahden ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Groß- und Kleinburgwedel, Thönse und Wettmar grenzen an Ihn. Wir treten deshalb für die Erhaltung des Trimm-Dich-Pfads und für einen weiteren Ausbau des Wegenetzes ein. Machen wir doch langfristig den Rahden zur Eilenriede Burgwedels!

Noch hat Burgwedel im öffentlichen und privaten Raum einen Schatz an alten Bäumen. Es werden aber von Jahr zu Jahr weniger, da die Grundstückseigentümer mit der Pflege finanziell überfordert sind. Wir möchten, dass ein Baumkataster durchgeführt wird, in dem alle die Dorfbilder prägenden Bäume erfasst werden. Sie werden unter Schutz gestellt und durch die Stadt gepflegt.

Wir sind für den Bau von Biogasanlagen, in denen organische Abfälle zur Strom- oder Wärmegewinnung genutzt werden. Biogasanlagen auf Getreidebasis lehnen wir ab.

Der geplante Bau einer zentralen Kläranlage für Burgwedel ist eine große Chance für unser Stadtgebiet, die bislang nicht erkannt wurde:

1.) bislang werden die bei der Klärung der Abwässer anfallenden Faulgase ungenutzt abgefackelt. Eine Energieverschwendung und unnötige CO2-Belastung der Umwelt! Die Gase sollten zur Energieerzeugung genutzt werden. Bis zu 35% des Energiebedarfs der Kläranlage könnten damit gedeckt werden

2.) Die EHEC-Epidemie hat uns die Wichtigkeit von Hygienemaßnahmen noch einmal vor Augen geführt. Wir treten daher für den Bau einer zusätzlichen Klärstufe ein, mit der Krankheitserreger unschädlich gemacht werden (z.B. UV-Filter)

3.) der zunehmend trockenfallende Würmsee könnte gerettet werden. Wir regen an, einen Teil der gereinigten Abwässer am See vorbeizuführen und den See durch einen Stichkanal mit diesem Graben zu verbinden. Der See könnte so auf einem konstanten Pegelstand gehalten werden. Voraussetzung wäre, dass der See nicht kommerziell genutzt wird.

4.) das Trunnenmoor ist ein wertvolles Naturschutzgebiet. Es kann nur überleben, wenn ein genügend hoher Grundwasserstand vorhanden ist. Durch die Ableitung der Schmutzwässer aus Wettmar in die zentrale Kläranlage wird dem Moor viel Wasser entzogen. Das sollte durch Rückführung kompensiert werden

Wir wünschen uns eine attraktive Gestaltung des Domfront-Platzes z.B. mit Wasserspiel. Der Platz sollte ein echter Ort der Begegnung und eine „Augenweide“ im Stadtzentrum sein. Bei der Nutzungsbestimmung des Platzes ist der Partnerschaftsverein Burgwedel-Domfront mit einzubeziehen.


Bildungspolitik

Deutschland braucht immer mehr hochqualifizierte Fachkräfte, während der Bedarf an ungelernten Arbeitskräften ständig zurückgeht. Wir sind der Meinung, dass es ein großes Potential an fähigen jungen Mitbürgern gibt, das aber aus verschiedenen Gründen ungenutzt bleibt (Spätentwickler, soziales Umfeld). Möglichst langes gemeinsames Lernen aller Kinder könnte ein wesentlicher Motor für ein breiteres hohes Bildungsniveau sein. Wir treten deshalb für einen Ausbau der Kinderbetreuung und vor allem für die Gründung einer Integrierten Gesamtschule ein (für Isernhagen und Burgwedel)

Wir unterstützen die Forderungen des Volksbegehrens für gute Schulen in Niedersachsen

Wir wünschen uns eine stärkere Förderung und Beteiligung der Burgwedeler Jugend und Schulen an den Austauschprogrammen mit unserer französischen Partnerstadt


Verkehrspolitik

Wir treten für den sofortigen Bau der Südumgehung in Fuhrberg ein (ggf. Vorleistung der Stadt)

Der Ausbau des Radwegenetzes und die Sanierung der bestehenden Radwege sind aus unserer Sicht notwendig

Wir sind für die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene. Wir sind aber gegen den Bau von Neubaustrecken (z.B. Y-Trasse und Güterumgehungsstrecke), wenn durch den Ausbau vorhandener Strecken der gleiche Effekt erreicht werden kann

Wir setzen uns für eine Fahrgast freundliche Gestaltung des Bahnhofs ein (beleuchtete Frauenparkplätze, ebener Zugang zu den Parkplätzen für Kinderwagen, Gehhilfen und Koffer, größere überdachte Wartebereiche).

Ein Zebrastreifen zusätzlich zur Querungshilfe zwischen Seniorenwohnanlage und Parkplatz Von-Alten-Straße wäre ein bedeutender Beitrag zur Verkehrssicherheit

 

Sozialpolitik

Ältere Bürger sollten sich aktiv an der Gestaltung ihres Lebensumfelds beteiligen können. Wir streben daher die Einrichtung eines Seniorenbeirats und ein Beratungsrecht des Beirats im Sozial-, Kultur-, Umwelt- und Bauausschuss an

Pläne für Generationen übergreifendes Wohnen sind bislang von der Stadt kaum unterstützt worden. Das muss sich ändern!

Wir fordern die Einrichtung einer Stiftung für Bürger, die in Not geraten sind, wie sie ähnlich bereits in Langenhagen, Wedemark und Isernhagen existiert

Bildung muss für alle Kinder kostenfrei sein. Wir fordern daher Gebührenfreiheit für Kita-Krippen- und Hortplätze.